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		<title>Plädoyer für eine diskriminierungskritische Grundhaltung</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 09:31:00 +0000</pubDate>
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									<h2>Wie Diskriminierung in der Institution Schule erkannt und angegangen werden kann, stellte der Referent Oliver Fassing von der Bildungsstätte Anne-Frank den Lehrkräften der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg im Rahmen des Pädagogischen Tages vor.</h2><hr class="cl-right" /><p>Schulen werden vielfältiger und die Schülerinnen und Schüler heterogener, wodurch die Anforderungen an die Lehrkräfte steigen, aufkommende Konflikte zu erkennen und zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern, Diskriminierungen zu verhindern und Antidiskriminierung als Bildungsziel zu verankern. Diesem Thema widmete sich das gesamte Kollegium der Peter-Paul-Cahensly-Schule während des vergangenen Pädagogischen Tages. Dazu eingeladen war Oliver Fassing, Bildungsreferent der Bildungsstätte Anne-Frank aus Frankfurt.</p><p><strong> Werden Noten gerecht vergeben?</strong></p><p>„Nicht nur innerhalb der Schülerschaft kommt es zu Diskriminierungen, sondern auch im Rahmen der Institution Schule, ob bei Benotungen oder im Verhalten von Lehrkräften gegenüber den Schülerinnen und Schülern“, so Bildungsreferent Fassing. Wenn beispielsweise Gymnasialempfehlungen für Kinder mit Migrationshintergrund deutlich unter den anderen Kindern liegen, dann kann es sich um eine Benachteiligung handeln, für die die Lehrkräfte und die Strukturen an der Schule gleichermaßen verantwortlich sind. Aber auch die Gesellschaft habe beim Thema Schule bestimmte negativen Haltungen, die diskriminierend sind, so Fassing, zum Beispiel die Vorstellung, dass alle Kinder und Jugendlichen mit einer Behinderung auf Förderschulen unterrichtet werden sollten.</p><p>Fassing empfiehlt in seinem Vortrag „Diskriminierung in Gesellschaft – Herausforderungen für die Institution Schule und den pädagogischen Alltag“ den Schulen die Entwicklung einer Strategie gegen Diskriminierung. Dazu müsse zunächst geklärt werden, was unter Diskriminierung zu verstehen sei. Vor dem Hintergrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes wird von Diskriminierung gesprochen, wenn eine Person aufgrund eines bestimmten Merkmals in einer vergleichbaren Situation schlechter behandelt wird als andere Personen, bei denen dieses Merkmal fehlt und ohne dass es dafür einen sachlichen Grund gibt. Fassing nennt dabei insbesondere die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, Behinderungen und chronische Erkrankungen, das Alter und die sexuelle Identität. Im Kontext der Schule sind noch andere Diskriminierungsmerkmale zu nennen, etwa der Familienstatus oder die soziale Herkunft. Unmittelbar oder direkt diskriminiert werden Personen aufgrund eines der geschützten Merkmale, wenn sie eine weniger günstige Behandlung als eine Vergleichsperson erfährt. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Schüler trotz gleicher Leistung mit ausländischem Migrationshintergrund eine schlechtere Note erhalten als Schüler ohne Migrationshintergrund.</p><p><strong> „Schwarze sind dumm. Juden sich reich.“</strong></p><p>Diskriminierung erfolge für den Bildungsreferenten vor allem auf drei Ebenen: der interpersonellen, der institutionellen und der symbolischen Ebene. Da eine Trennung nicht klar durchführbar sei, empfiehlt Fassing in der Schule alle drei Ebenen im Blick zu behalten.</p><p>Auf der interpersonellen Ebene gebe es Bilder in der Gesellschaft über Personen und Personengruppen, denen bestimmte Eigenschaften zugesprochen würden. Ein Beispiel für eine Diskriminierung auf institutioneller Ebene seien etwa die Sonderschulüberweisungen für Kinder mit Migrationshintergrund. Mit Sprachdefiziten und kulturellen Differenzen würden diese Überweisungen gerechtfertigt, ohne eine Überprüfung der muttersprachlichen Fähigkeiten vorzunehmen, um das Sprachdefizit als Ursache für Lernschwierigkeiten auszuschließen. Dieses Handeln der Institutionen sei nicht nachweisbar und finde unbewusst statt. Die symbolische Ebene betreffe Vorstellungen, Bezeichnungen und Bilder. Häufig würden dabei Stereotypisierungen eine Rolle spielen. Stereotype Ideen und Bilder würden von Medien transportiert, fänden sich aber auch in alltäglichen Gesprächen, in Schulbüchern oder Lehr- und Lernmaterialen wieder. So würden Menschen mit dunkler Hautfarbe oft als „dumm“ angesehen. Ebenso werde heute noch der Stereotyp vom „reichen Juden“ benutzt.</p><p><strong> Diskriminierung mindert Lernerfolg</strong></p><p>An betroffene Schülerinnen und Schülern gehen diese Diskriminierungen nicht spurlos vorüber, sondern haben gravierende Auswirkungen, ist sich Fassing sicher. Empirische Untersuchungen konnten belegen, dass Diskriminierungen den Lernerfolg negativ beeinflussen, bei den Schülern Bedrohungsgefühle entstehen und auch zukünftige Entscheidungen, zum Beispiel die Berufswahl, beeinflusst werden. Dies sorgt für permanenten Stress der Betroffenen. „Jeder Schüler nimmt Diskriminierung anders wahr“, sagt Oliver Fassing. Den Lehrkräften gebe er folgende Empfehlung auf den Weg: „Agieren Sie so, dass sich ein Betroffener in seiner Identität gestärkt und nicht allein gelassen fühlt“.</p><p>Diskriminierung zeige nach Ansicht Fassings neben der Schule auch in der Gesellschaft gravierende Auswirkungen. Noch immer gebe es Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern. Noch immer seien Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Am Wohnungsmarkt würden Mieter mit heller Hautfarbe und einem deutschen Namen bevorzugt. Wer sich mit einem Kopftuch auf dem Bewerbungsfoto oder mit einem ausländischen Namen bewirbt, wird auch heute noch benachteiligt.</p><p>Fassing empfiehlt zur Aufdeckung und Identifizierung von Diskriminierung für die Schule zu untersuchen, an welchen Stellen Diskriminierung in der Einrichtung auftritt und wie sie sich äußert. Dadurch werden Benachteiligungen sichtbar gemacht und ein Raum zur Thematisierung geboten. Befragungen, die Untersuchung von bestehenden Regeln und die Analyse von Unterrichtsmaterialien können dazu beitragen. Sind dann Diskriminierungsrisiken erkannt worden, gilt es diese mit präventiven Maßnahmen zu bekämpfen. Maßnahmen sind hier etwa die Schulung des Lehrpersonals oder die Schaffung von Beratungsangeboten.</p>								</div>
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		<title>Wir versuchen, die „windows of silence“ zu ermöglichen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 09:16:37 +0000</pubDate>
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									<h2>Marvin Diefenbach, Monitoring Officer der OSZE im Donbass, Ukraine, berichtete von seiner Beobachtermission in der Ukraine</h2><hr class="cl-right" /><p>Sympathisch und schülernah zeichnete der Abiturient des Jahrgangs 2006 der PPC Schule seinen universitären und beruflichen Werdegang nach und beruhigte all jene Schülerinnen und Schüler im Auditorium, die kurz vor Abschluss ihrer Ausbildung im Beruflichen Gymnasium noch nicht wissen, wie es nach der Schule weitergehen soll.</p><p>Nach seinem Bachelorstudium der Social Sciences an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, folgten zwei Masterstudien in Schottland (European Public Policy) und Osnabrück (Europäisches Regieren), währenddessen er auch in Brüssel für die Hessische Landesvertretung als Praktikant tätig war.<br />Nach einer längeren Bewerbungsphase fand er eine Anstellung als Projekt Manager beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn, wo er im Rahmen von EU-Projekten Drittstaaten weltweit beim Ausbau von Außenwirtschaftssystemen und im Kampf gegen den illegalen Waffenhandel unterstützte. Anfang 2019 begann er seine Arbeit als Beobachter für die OSZE, zu der er vom deutschen Zentrum für internationale Friedenseinsätze sekundiert wurde.</p>								</div>
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									<p><span style="font-size: 12.0pt;">Marvin Diefenbach verschaffte den Schülerinnen und Schülern einen sehr guten Einblick in die komplexe Situation in der Ukraine und die Arbeit der OSZE Beobachter vor Ort.<br /><br />Konkret umkämpft sind die Gebiete den Oblasten Donezk und Lugansk im Osten des Landes, die in ihrer Bedeutung als Bergbauregionen mit dem Ruhrgebiet in Deutschland zu vergleichen seien. Das Leben der Menschen vor Ort sei hart. Fast täglich verzeichnet die OSZE Verstöße gegen die Waffenstillstandsvereinbarung. Immer wieder komme es entlang der Konfliktlinie zu Zwischenfällen mit Toten und Verletzten, auch unter der Zivilbevölkerung. Die Versorgung mit Wasser, Gas oder Strom ist vielen Gebieten problematisch.</span></p>								</div>
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									<p>Eine Aufgabe der Beobachter bestehe darin, so genannte „windows of silence“ zwischen den Konfliktparteien zu ermöglichen und sicher zu stellen, dass notwendige Infrastrukturarbeiten vorgenommen werden könnten, um das Leben der Menschen erträglicher zu machen. Marvin Diefenbach berichtete von erschütternden Zwischenfällen auf beiden Seiten der Konfliktlinie und über den Wunsch verzweifelter Menschen, die Kampfhandlungen mögen doch aufhören.</p><p>Im Ergebnis bewertet Marvin Diefenbach die Mission positiv: ohne die „OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine“ (so ihr offizieller Name) wären die Bedingungen für die Menschen vor Ort sehr wahrscheinlich schlechter.</p><p>Die interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler zeigten, dass es Marvin Diefenbach gelungen war, den Ukrainekonflikt und die Arbeit der OSZE verständlich darzustellen. Vor allen Dingen beeindruckte sie, dass ein ehemaliger PPC-Schüler seine Dienste in die Bewältigung eines internationalen Konfliktes stellt.</p><p>Herzlichen Dank für diesen interessanten Vormittag!</p>								</div>
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		<title>„Flug ins Ungewisse“ – Lernen, was wirklich wichtig ist</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 09:01:35 +0000</pubDate>
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									<h2>Der Kurs Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg präsentierte in der Aula der Schule mit „Flug ins Ungewisse“ ein emotionales, kreativ umgesetztes Stück.</h2><hr /><p>Nein. Mit der romantischen Verfilmung von Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“, eines der populärsten Kinderfilme der Nachkriegszeit, hatte die Präsentation des Kurses Darstellendes Spiel nichts im Geringsten gemeinsam. Hier ging es nicht nur um Turbulenzen im Luftraum, sondern vor allem um Turbulenzen im Leben verschiedener Personen: Unfreundliche Stewardessen, Junkies, Quengler und Besserwissen waren die Charaktere, die es hier mit viel Einfühlungsvermögen durch die Schülerinnen und Schüler zu beschreiben galt.</p><p><strong>Eigenwillige Charaktere</strong></p><p>Unter der Leitung der Kursleiterin Dr. Hannelore Egner, erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums in den letzten Monaten mit „Flug ins Ungewisse“ ein Stück, das von den Jugendlichen viel an spielerischer Kreativität, körperlicher Aktivität und sozialen Denken und Handeln abverlangte.</p><p> </p>								</div>
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									<p><span style="font-size: 12.0pt;">Während Nora, eine erfolgreiche internationale Journalistin, zahlreiche Mitreisende und die Stewardessen mit ihrer exzentrischen Flugangst nahezu um den Verstand bringt, prahlt ein Geschäftsmann mit seinem neuen Bauprojekt, einem Hotel. „36 Stockwerke purer Luxus“, so der Bauunternehmer. Schließlich wolle man nur das Beste vom Besten für die Mieter bieten. Dass dafür Sozialwohnungen abgerissen wurden, um höhere Mietpreise zu kassieren, spielt für den Unternehmer keine Rolle. Ebenso egoistisch ein ehemaliger Schüler, der gerade sein Abitur abgeschlossen hat und sich ständig über die zu engen Sitzplätze im Flugzeug beschwert und darüber mit anderen Mitreisenden in Streit gerät. „Ich will jetzt das Leben genießen – ab nach Malle!“ Zudem an Bord ist ein erfolgreicher Arzt, der zahlreiche Überstunden in Kauf nimmt und zudem ständig für Notfälle in Bereitschaft sein muss. Betreut wurden die Flugreisenden von Stewardessen, die während ihrer anstrengenden Arbeit sich auch noch sexuellen Belästigungen aussetzen müssen. <br /><br /><strong> Umgang mit gesellschaftskritischen Themen</strong><br /><br />Begleitet wurden die einzelnen Szenen durch „Mitteilungen“ im Hintergrund, die Bezug nahmen auf gesellschaftliche und politische Probleme unserer Zeit: Gewinne der Baubranche auf Kosten von Mieterhöhungen, die die Schwachen in unserem Land sich nicht leisten können, oder etwa der Mangel an Pflegepersonal im Gesundheitswesen.</span></p>								</div>
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		<title>Holocaust-Gedenktag – PPC-Schüler pflegen Erinnerungskultur</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2016 08:59:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Bildern, Texten und Gesprächen haben die Schülerinnen und Schüler der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz von 75 Jahren gedacht. Auschwitz ist zum Synonym für millionenfachen Mord geworden, für Folter und Menschenversuche, für eine bis ins letzte geplante &#8230; ]]></description>
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									<h2>Mit Bildern, Texten und Gesprächen haben die Schülerinnen und Schüler der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz von 75 Jahren gedacht.</h2>

<hr class="cl-right" />

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Auschwitz ist zum Synonym für millionenfachen Mord geworden, für Folter und Menschenversuche, für eine bis ins letzte geplante Vernichtungsmaschinerie – für Unmenschlichkeit schlechthin. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit, die im evakuierten Komplex noch 7.600 Überlebende und 650 Leichen vorfand. In den Magazinen fanden die Befreier 843.000 Herrenanzüge, 837.000 Damenmäntel und –kleider, 44.000 Paar Schuhe und 7,7 Tonnen menschlichen Haar.

Anlässlich des offiziellen Gedenktages der Vereinten Nationen für die Opfer des Holocausts fertigten Schülerinnen und Schüler der Peter-Paul-Cahensly-Schule aus Limburg eine Präsentation in der Eingangshalle der Schule auf Stellwänden an, die sich mit verschiedenen Aspekten dieses schrecklichen Ereignisses befassten.

<strong> Gedenken mit regionalen Bezügen</strong>

Neben allgemeinen und zeitgeschichtlichen Informationen stellten die Jugendlichen auch das Schicksal jüdischer Opfer des verbrecherischen Systems des Nationalsozialismus dar. Hierzu erforschten die Schülerinnen und Schüler Stolpersteine zum Gedenken vom Nationalsozialismus verfolgten Menschen aus Limburg und Bad Camberg. Diese, in Modellen nachempfundenen Stolpersteine, wurden dann in einer Ausstellung mit Kommentaren zum Leben der Menschen präsentiert.

Weiterhin befassten die Jugendlichen sich mit dem Schicksal von Jüdinnen und Juden in Runkel. Sie griffen auf Zeitungsanzeigen, Bilder und andere öffentlich zugängliche Medien zurück, die das Thema mit wertvollen Hintergründen schilderten. Exemplarisch wurden unter anderem die Boykotte gegenüber Geschäften unter jüdischem Besitz thematisiert.

<strong> „Nein zu Diskriminierung“</strong>

Neben den allgemein geschichtlichen Hintergründen wurde es für die jungen Menschen bei der Betrachtung der Lebensgeschichte mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano emotional. Die 95-jährige tritt bis zu einhundertmal jährlich in ganz Deutschland auf und erzählt von ihrem Aufenthalt im Konzentrationslager Auschwitz, den sie nur deshalb überlebte, weil sie dort im Mädchenorchester spielte, welches zur „Begrüßung“ der in Auschwitz-Birkenau eintreffenden Transporte aufspielte, um die Menschen in dem Irrglauben zu versetzen, dass alles nicht so schlimm sei. Die meisten der dort eintreffenden Menschen wurden nach der so genannten Selektion an der Rampe direkt in den Gaskammern umgebracht. Zusammen mit der Repper band „Microphonemaffia“ vermittelt Bejarano bei ihren Auftritten die Botschaft: „Bei dem Rechtsruck, den wir zurzeit in unserer Gesellschaft erleben, müssen wir noch mehr darauf achten, dass die Verfolgung und Diskriminierung von Minderheiten unmöglich bleibt.“

Viele interessierte Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Jahrgangsstufen der Peter-Paul-Cahensly-Schule schauten sich die Präsentation sehr interessiert an und hörten den Ausführungen der Jugendlichen zu, die den Gedenktag unter der Leitung der Lehrer Sebastian Wendt und Petra Betz gestalteten. Anschließend konnten die Jugendlichen auf den Ausstellungswänden das schreckliche Leben der Verfolgten tiefergehend erforschen.

Für die Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die den Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz an der Peter-Paul-Cahensly-Schule gestaltete, ist dies gleichzeitig eine Vorbereitung für eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau. Unterstützt wird die Studienfahrt durch die Trägerschaft der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Limburg. Finanzielle Fördermittel erhält die Limburger Schule aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes.



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