Hygieneplan der Peter-Paul-Cahensly-Schule

Verhalten bei Betreten des Schulgebäudes/in den Klassenräumen
Damit auf den Fluren, Treppen usw. die vorgeschriebene Abstandsregelung von 1,5 m eingehalten werden kann, werden den Unterrichtsräumen verschiedene Eingangstüren zugeordnet (siehe ange­hängter Lageplan). An den Eingangstüren der PPC sind Desinfektionsständer installiert, sodass alle Per­sonen bei Eintritt ins Schulgebäude die Hände desinfizieren können. Darüber hinaus stehen in den Klassenräumen mit Waschbecken Seife und Einwegtücher zur Reinigung der Hände zur Verfügung. Es wird empfohlen, dass jede*r zusätzlich ein eigenes Desinfektionsmittel mit sich führt.

Auf den Treppen und in den Gängen ist die Laufrichtung immer auf der rechten Seite.

Die Räume sind geöffnet und alle Schüler*innen können sofort den Unterrichtsraum der folgenden Stunde aufsuchen. Im Klassenraum ist eine feste Sitzordnung einzuhalten. Diese darf i.d.R. nicht verändert werden, ebenso muss die Anordnung der Tische unverändert bleiben. Die Sitzpläne aller Klassen werden hinterlegt, damit das Gesundheitsamt bei der Untersuchung der Infek­tionsketten unterstützt werden kann.

 

Pausenhof
Beim Verlassen des Klassenraums in der Pause muss der Pausenbereich aufgesucht werden, der der jeweiligen Schulform zugeordnet ist. Auch hier verweise ich auf den Lageplan „Zugänge zur Schule“, in dem auch die Pausenhofregelung eingearbeitet ist. Die Klassenräume bleiben auch während der Pause geöffnet und dürfen von den Schüler*innen als Aufenthaltsraum genutzt werden. In den Räumen dürfen sich während der Pause nur diejenigen Schüler*innen aufhalten, die in der darauffolgenden Stunde dort Unterricht haben.

 

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
Die Maskenpflicht gilt in allen Räumen und Begegnungsstätten im Schulgebäude (z.B. Flur, Treppe, Toilette, Pausenhalle, Cafeteria, Turnhalle, Verwaltung) und im freien Schulgelände. Beim Erreichen des Unterrichtsraums darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden. Die Schulleitung empfiehlt dringend das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch während des Unterrichts. Auf eine angemessene Masken- und Erholungspause während des Unterrichtsverlaufs ist dann zu achten.

Auf keinen Fall darf die Maske auf dem Tisch abgelegt werden und/oder im Schulgebäude entsorgt werden.

 

Mindestabstand
Im Unterrichtsraum ist die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Schüler*innen i.d.R nicht möglich. Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse ist möglich. Insbesondere bei Gruppenarbeit wird dringend empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, da die Sitzordnung nicht mehr eingehalten wird. In diesem Fall ist die veränderte Sitzordnung zu dokumentieren und von der Lehrkraft 14 Tage aufzubewahren.

Der Mindestabstand zwischen Lehrkraft und Schüler*innen sollte allerdings auch während des Unterrichts eingehalten werden, sofern nicht pädagogisch-didaktische Gründe dies erfordern. Kann der Abstand zwischen Schüler*in und Lehrkraft nicht eingehalten werden, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Außerhalb des Klassenraums ist sowohl im Schulgebäude als auch auf dem Schulge­lände trotz Mund-Nasen-Schutz ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

 

Raumhygiene
Lüften: Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft aus­getauscht wird. Mindestens alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Quer­lüftung durch vollständig geöffnete Fenster von 3 Minuten (im Winter) bis 5 Minuten (im Herbst/Frühling) und geöffnete Tür vorzunehmen. Nach dem Unterricht sind die Klassenräume zu lüften, insbesondere dann, wenn in den nachfolgenden Stunden eine andere Klasse den Raum nutzt. Die Räume werden normal geheizt.

 

Essen und Tischreinigung: Soweit Essen von den Schüler*innen im Klassenraum eingenommen wird, ist eine anschließende Tischreinigung durchzuführen. Hierfür stehen Einwegtücher und Reinigungsmit­tel in den Klassenräumen zur Verfügung. Die Zubereitung von Speisen im Klassenraum ist nicht gestattet.

 

Reinigung der Tastatur/Tablets: Für die Reinigung von Tastatur und Maus stehen handelsübliche Reinigungstücher zur Verfügung. Die Schüler*innen sind auf die besondere Bedeutung der eigenen Handhygiene vor und nach der Nutzung hinzuweisen.

 

Hygiene in den Fachräumen (Biologie/Physik/Chemie)
(einheitliche Regelungen zur Partner- und Gruppenarbeit)
Die Durchführung von Lehrerdemonstrations- und Schüler*innenexperimenten ist möglich. Bei Schüler*innenexperimenten wird empfohlen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Nach der Nutzung von gemeinsamen Gegenständen, bspw. von Experimentier-Materialien oder Mikroskopen, sind die Hände zu waschen. Seife und Einweghandtücher liegen hierfür in jedem Fachraum bereit.

Anmerkung zu den Räumen der ARS: Für die Querlüftung ist auch das Offenhalten der Fachraum-Türen empfehlenswert. Hierfür notwendige Türstopper liegen in der Sammlung. Sollten die Fenster verschlossen sein, sind die hierfür notwendigen Schlüssel im Schlüsselkasten in der Sammlung zu finden.

Für die Reinigung der Schüler*innentische, des Pultes und von Flächen mit häufigem Handkontakt stehen in jedem Fachraum (ARS A-0-14, ARS A-0-15 und ARS A-0-20) und in der Sammlung jeweils ein Putzeimer, eine Flasche Reinigungsmittel und eine Rolle Einwegtücher zur Verfügung. Das Putzwasser ist nach jeder Nutzung zu entsorgen.

 

Hygiene im Sanitärbereich
In allen Toilettenräumen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Handtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt. Ebenso sind dort Spender für Desinfektionsmittel installiert. Damit sich nicht zu viele Schüler*innen gleichzeitig im Sanitärraum aufhalten, wird die maximale Personenzahl im Toilettenbereich auf 3 Personen festgelegt.

 

Verhalten im Krankheitsfall
Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblem, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Durch­fall) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

Das Informationsschreiben „Verhaltensweisen bei Erkrankungen, Verdachtsfällen und Erstkontakt“ (PPC-Info auf Lanis / Homepage) ist zu beachten.

Freundliche Grüße
gez. Detlef Winkler (Schulleiter)

Verhaltensregeln beim Auftreten von COVID-19-Erkrankungen, Verdachtsfällen und Erstkontakten

Situation

Handlungsanweisung

Schüler*in oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes weisen für COVID 19 typische Krankheitssymptome auf

(Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns)

Schüler*innen und Studierende dürfen den Präsenzunterricht und andere reguläre Veranstaltungen an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes nicht besuchen

Arzt oder Gesundheitsamt ordnet für Schüler*in einen Corona-Test an

  • Schüler*in informiert die Schule
  • Schüler*in nimmt bis zur Mitteilung des Testergebnisses nicht am Präsenzunterricht teil

Schüler*in wurde positiv getestet

  • Schüler*in informiert die Schule
  • Positiv getestete*r Schüler*in bleibt in Quarantäne bis das Gesundheitsamt diese beendet (i.d.R. bis mind. 48 Stunden symptomfrei, frühestens 10 Tage nach Symptombeginn)
  • Kontaktpersonen (Erstkontakte) in der Schule müssen ermittelt und an das Gesundheitsamt weitergeleitet werden.

Schüler*in wird als Erstkontakt eingestuft

  • Schüler*in lebt in einem Haushalt mit einer Person, die positiv getestet wurde oder es gibt einen positiv getestete*n Mitschüler*in (s.o.)
  • Schüler*in wird vom Gesundheitsamt als Erstkontakt eingestuft, es wird Quarantäne angeordnet
  • Schüler*in informiert die Schule (Schule wird ggf. vom Gesundheitsamt über Maßnahme informiert)

Neu:

Schüler*in wird als Zweitkontakt eingestuft und ist unter 12 Jahre

  • Schüler*in lebt in einem Haushalt mit einer Person, die sich als Erstkontakt in Quarantäne befindet (Bsp.: Mitschüler des Bruders wurde positiv getestet)
  • das 14-tägige Betretungsverbot ist für unsere Schüler*innen, die über 12 Jahre sind, nicht mehr anzuwenden

Neu:

Schüler*in hat Symptome einer Atemwegserkrankung jeglicher Art

  • Schüler*in bleibt für mindestens 5 Tage zu Hause und die Schule wird erst wieder besucht, wenn über 48 Stunden Schüler*in symptomfrei waren.

In allen Fällen werden die Fehlstunden als entschuldigt eingetragen. Soweit der Gesundheitszustand dies zulässt, erfolgt das Unterrichtsangebot in allen oben genannten Fällen gemäß der „Regelungen für den Distanzunterricht von einzelnen Schüler*innen“. Hier ist dann die Eintragung „online anwesend“ in der Kursmappe möglich.

In allen oben genannten Fällen muss die Schulleitung (zuständig: Frau Schneider-Staiger) informiert werden, da diese Verdachtsfälle an das Schulamt zu melden sind.

Ebenso muss Frau Schneider-Staiger informiert werden, wenn bei den gemeldeten Verdachtsfällen:

  • das Testergebnis vorliegt,
  • die Entscheidung des Gesundheitsamtes über das weitere Vorgehen vorliegt sowie

die Unterrichtsteilnahme wieder möglich ist.

Regelungen zur Beschulung im Distanzunterricht

1. Befreiung von Schüler*innen vom Präsenzunterricht

Eine Befreiung von der Unterrichtsteilnahme in Präsenzform ist für einzelne Schüler*innen im dann möglich, wenn ärztlich attestiert wird, dass bei einer Infektion die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Darüber hinaus ist die Freistellung vom Präsenzunterricht auch dann möglich, wenn Schüler*innen mit Personen zusammenleben, die ebenfalls einer solchen besonderen Gefährdung unterliegen.

Die Schulleitung ist zeitnah schriftlich unter Vorlage eines ärztlichen Attestes zu informieren. Die Kosten für die ärztliche Bescheinigung trägt der Antragsteller. Die ärztliche Bescheinigung gilt maximal für 3 Monate, für eine länger Entbindung von der Unterrichtspflicht ist eine ärztliche Neubewertung notwendig, deren Bescheinigung ebenfalls wieder nur für 3 Monate Gültigkeit hat.

Aus Fürsorgegesichtspunkten ist Anträgen schwangerer Schülerinnen auf Ruhen der Schulpflicht nach § 65 Abs. 1 Satz 1 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) während der Corona-Virus-Pandemie auch für einen längeren Zeitraum als vier Monate vor der Niederkunft zu entsprechen. Auch Anträgen von stillenden Schülerinnen ist generell zu entsprechen.

Eine freiwillige Teilnahme von schwangeren Schülerinnen an Abschlussprüfungen ist möglich, auch wenn die Schulpflicht ruht.

2. Beschulung im Distanzunterricht

Für Schüler*innen, die von der Teilnahmepflicht am Präsenzbetrieb befreit sind, besteht die Pflicht zur Teilnahme an schulischen Lehrangeboten im Distanzunterricht. Sie erhalten alternativ ein An-gebot, das dem Präsenzunterricht möglichst gleichgestellt ist; ein Anspruch auf bestimmte Formen des Unterrichts besteht nicht. Für die Schüler*innen der Teilzeitberufsschule stehen diese schulischen Lernangebote im Distanzunterricht dem Berufsschulunterricht im Sinne des § 15 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 des Berufsbildungsgesetzes gleich.

Die Lehrkräfte der Schüler*innen, die am Präsenzbetrieb nicht teilnehmen, haben sicherzustellen, dass eine direkte Anbindung an den Präsenzunterricht hergestellt wird. Dies erfolgt in der Peter-Paul-Cahensly-Schule bis auf Weiteres durch das zielgerichtete Zuschalten der freigestellten Schüler*innen mittels des in unserer Schule eingesetzten Videokonferenzsystems MS TEAMS. Die Teilnahme an einer Videokonferenz ist für Schüler*innen freiwillig und bedarf der schriftlichen Einwilligung aller an der Videokonferenz Beteiligten bzw. deren Erziehungsberechtigten (s. Einwilligungserklärung im Anhang).

Jede Lehrkraft entscheidet auf der Basis pädagogisch-didaktischer Aspekte darüber, welche Informationen und Lerninhalte sinnvoll über die Videokonferenz transportiert werden (z. B. Einführung neuer Lerninhalte, Präsentationen der Schüler*innen, Besprechung von Hausaufgaben oder zusammenfassende Wiederholungen) und für welche Unterrichtsphasen andere Übermittlungsformen (z. B. digitale Arbeitsaufträge, Lernvideos etc.) ergänzend eingesetzt werden.

Bei Distanzunterricht handelt es sich um eine Form des schulischen Lernprozesses, der an die Stelle des Präsenzunterrichts treten kann und auf Seiten der Schüler*innen zu Hause stattfindet. Er stellt, ebenso wie der herkömmliche Unterricht, einen durch die Lehrkraft regelmäßig und planmäßig gesteuerten Lernprozess dar. In diesem Rahmen von den Schüler*innen erbrachten Leistungen sowie die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sind für die Leistungsbewertung nach § 73 Absatz 2 HSchG maßgebend. (Mitteilung des Hessischen Kultusministeriums vom 20.08.2020 Einsatz von digitalen Werkzeugen im Schulalltag)

Es ist auf jeden Fall zu beachten, dass keine Aufzeichnung der Konferenz erfolgen darf. Das gilt für jede Art des Aufzeichnens, Filmens oder Mitschneidens. Eine nicht erlaubte Aufzeichnung stellt einen Verstoß gegen die DS-GVO dar und kann den Straftatbestand des § 201 Strafgesetzbuch erfüllen.

Fehlende Einwilligung der Beteiligten oder der technischen Voraussetzungen

Sofern eine Einwilligung aller Beteiligten nicht vorliegt und/oder die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von Videokonferenzsystemen nicht gegeben sind, muss die Lehrkraft eine andere Teilnahmeform an schulischen Lehrangeboten im Rahmen der häuslichen Lernsituation ermöglichen. Um in diesen Fällen eine Anbindung an den Präsenzunterricht zu erreichen, sind individuelle Lösungen zu gestalten.

Alle relevanten Unterrichts- und Übungsmaterialien können digital über das Schulportal versandt werden. Sie sind in diesem Fall didaktisch so aufzubereiten, dass die im Unterricht erfolgte Einführung und Erläuterung eines neuen Lerngegenstandes auch für die Schülerin oder den Schüler im Distanzlernen ermöglicht wird.

Darüber hinaus stehen die Lehrer*innen einzelnen Schüler*innen zu individuell festgelegten Besprechungs-und Beratungszeiten zur Verfügung, um inhaltliche Fragen zu klären sowie zum Austausch von Unterrichtsmaterialien und Übungen. Sie können in der Schule vor Ort, telefonisch oder via Internet digital stattfinden. Auch ein Hausbesuch ist zur Beratung in Ausnahmefällen möglich, sofern die Lehrer*in dies ermöglichen kann.