
Eintracht-Museumsleiter Matthias Thoma zu Gast: Ein bewegender Einblick in das Leben von Helmut „Sonny“ Sonneberg
- Posted by PPC-Limburg
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- Date 25. Juni 2026
Eintracht-Museumsleiter Matthias Thoma zu Gast: Ein bewegender Einblick in das Leben von Helmut „Sonny“ Sonneberg
Am 28. Mai erlebten Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen unserer Schule eine Geschichtsstunde der etwas anderen Art: Matthias Thoma, der Leiter des Eintracht Frankfurt Museums, war bei uns zu Gast. Als sogenannter „Zweitzeuge“ berichtete er eindrucksvoll vom Leben des Helmut „Sonny“ Sonneberg – einem jüdischen Überlebenden des Holocaust und leidenschaftlichen Mitglied von Eintracht Frankfurt.
Zu Beginn wurde ein rund 15-minütiger Kurzfilm gezeigt, der die Jugendlichen sensibel an das Thema und die Person „Sonny“ heranführte.
Im Anschluss folgte ein etwa 30-minütiger, sehr lebendiger Vortrag von Matthias Thoma. Unterstützt durch historisches Bildmaterial zeichnete er den Lebensweg von Helmut Sonneberg nach – von seiner Kindheit in Frankfurt über die Deportation in das Konzentrationslager Theresienstadt bis hin zu seiner späten Rückkehr und seiner tiefen Verbundenheit zu „seiner“ Eintracht.
Der letzte Teil der Doppelstunde gehörte ganz den Schülerinnen und Schülern. Es blieb Raum für Fragen, die Herr Thoma fundiert beantwortete, und für eine gemeinsame Diskussion darüber, was uns Sonnys Geschichte heute noch zu sagen hat.
Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, dass Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen in Lehrbüchern besteht, sondern aus realen Schicksalen von Menschen, die oft direkt vor unserer Haustür lebten. Ein herzlicher Dank gilt Matthias Thoma für diesen packenden Vortrag, allen beteiligten Lehrkräften und Klassen für das große Interesse und die respektvolle Atmosphäre sowie der „AG für Toleranz und Vielfalt“ und den Respekt Coaches der Caritas, die im Rahmen von „Schule ohne Rassismus“ immer wieder vielfältige Veranstaltungen organisieren, um die Schülerinnen und Schüler unserer Schule für solch essenzielle gesellschaftliche Themen zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und den Blick für ein respektvolles Miteinander zu schärfen.
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