
Schulbesuch von der Anwaltskanzlei [slp] PartmbB in Limburg an der Peter- Paul-Cahensly Schule
- Posted by PPC-Limburg
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- Date 24. März 2026
Schulbesuch von Rechtsanwältin Dr. Brigitta Hohnel, Rechtsanwalt Dr. Andreas Hohnel und Ausbildungsleiterin Melanie Bock von der Anwaltskanzlei [slp] PartmbB in Limburg am 19.03. 2026 an der Peter- Paul-Cahensly Schule
Wir haben uns sehr über diesen Besuch gefreut und hatten ihn vorab angekündigt. Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten teilnehmen. Das Interesse war so groß, dass zwischendurch immer wieder neue Stühle aufgestellt werden mussten. Mit so einem großen Andrang hatten wir nicht gerechnet.
Die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler wurden vollkommen erfüllt. Der Vortrag war äußerst interessant und für alle Schülerinnen und Schüler der verschiedeneren Altersklassen und Ausbildungsformen, die vertreten waren, perfekt geeignet. So waren die Mittelstufenschule mit den jüngsten Schülerinnen und Schülern an der PPC bis zu interessierten Teilnehmern aus dem Beruflichen Gymnasium vertreten und ihre Fragen wurden zum Schluss auch alle ausführlich beantwortet. Auch für Einzelgespräche nach der Veranstaltung nahmen sich das Ehepaar Hohnel und Frau Bock noch Zeit.
Sie berichteten sehr authentisch über die Studienanforderungen eines Jurastudiums und der Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Es wurden Berufsmöglichkeiten nach einem Jurastudium und nach der Ausbildung sowie Verdienstmöglichkeiten und Herausforderungen des Berufs aufgezeigt. Frau Dr. Hohnel erläuterte aus ihrer Sicht der berufstätigen Mutter auch die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Es war eben nicht nur ein reiner Informationsvortrag mit harten Fakten, sondern Dr. Andreas Hohnel und seine Frau sprachen auch die menschliche Seite an, die eklatant wichtig ist. Beide sind Rechtsanwälte im Strafrecht, das ein besonders sensibles Verhalten auch des Rechtsanwalts erfordert. Dr. Brigitta Hohnel meinte, ein Mandant muss sich beim Betreten der Kanzlei als Erstes gut aufgehoben fühlen, ebenso durch die Freundlichkeit der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten am Telefon als auch durch das erste Gespräch mit dem Rechtsanwalt.
Durch Mandanten mit verschiedenen Geschichten aus unterschiedlichen Lebensbereichen gewinnt man umfangreiche Eindrücke in das Leben und die Probleme dieser Personen. Das erklärte Dr. Andreas Hohnel mit einigen guten und auch humorvollen Einblicken in seine Tätigkeit als Strafverteidiger in Frankfurt. Ein guter Rechtsanwalt muss also auch gewisse psychologische und soziale Kompetenzen in diesem Beruf mitbringen, nur gute Examen reichen nicht. Dies vermittelten das Ehepaar Hohnel und zeigte so auch Seiten des Berufs, die nichts mit den theoretischen Anforderungen zu tun haben.
Frau Bock motivierte die Schülerinnen und Schüler sehr zu einer Ausbildung in diesem Bereich. Sie erläutere, dass nicht allein Noten für den Einstieg wichtig sind, sondern Praktika oft die entscheidende Rolle spielen, um den richtigen Ausbildungsberuf zu bekommen. Einige Schülerinnen und Schüler wendeten sich nach der Veranstaltung deswegen auch gleich an Frau Bock. Sie und das Ehepaar Hohnel betonten, dass der Bedarf nach Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten in unserer Region sehr groß ist und die Weiterbildungs- und Verdienstmöglichkeiten sowie die Tätigkeitsbereiche nicht nur bei Rechtsanwälten sehr breit gefächert sind. Also ein Beruf mit Zukunft, der auch durch KI nicht wegrationalisiert, sondern von monotonen Aufgaben nur erleichtert werden kann.
Rechtsanwälte und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte werden ein sehr gutes und nötiges Team auch in Zukunft bleiben und wir hoffen, dass die Rechtsanwälte Hohnel und Frau Bock unsere Schule bald wieder besuchen.
Wir danken ihnen für ihren Besuch und ihr Engagement an unserer Schule.
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