
Kunst trifft Klang – Ein Abend voller Magie an der Peter-Paul-Cahensly-Schule
- Posted by PPC-Limburg
- Categories Blog
- Date 14. April 2026
Kunst trifft Klang – Ein Abend voller Magie an der Peter-Paul-Cahensly-Schule
Ein Konzert, das Gänsehaut erzeugt, und eine Vernissage, die zum Staunen einlädt: Die Aula der Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg verwandelte sich in ein pulsierendes Zentrum der Kreativität. Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums präsentierten ein beeindruckendes Doppel-Event, das eindrucksvoll bewies, wie viel künstlerisches Potenzial in der jungen Generation steckt.
Schon beim Betreten der voll besetzten Aula lag eine besondere Spannung in der Luft. Erwartungsvolle Gesichter, liebevoll arrangierte Kunstwerke und der Klang der letzten Einsingübungen kündigten an: Dieser Abend würde ein besonderer werden.
Den musikalischen Auftakt gestalteten die 44 Sängerinnen und Sänger des Zusatzkurses Chorsingen unter der Leitung von Musiklehrer Henrik Scherer. Ihr abwechslungsreiches Programm führte das Publikum durch verschiedene musikalische Welten – von traditionellen Klängen bis hin zu modernen Pop-Hymnen.
Mit „Barbara Ann“ in einem Chorsatz von Lorenz Maierhofer eröffnete der Chor schwungvoll den Abend. Der ursprünglich aus den 1960er-Jahren stammende Song der Beach Boys versprühte sofort gute Laune und zeigte die rhythmische Präzision des Ensembles. Einen Kontrast dazu bildete „Don’t Stop Believin’“ der Rockband Journey – eine der bekanntesten Hymnen der Musikgeschichte, die seit den 1980er-Jahren Generationen begeistert und auch an diesem Abend für mitreißende Stimmung sorgte.
Gefühlvoll wurde es mit „Fix You“ von Coldplay. Die Ballade des britischen Pop-Rock-Ensembles, bekannt für ihre emotionalen Texte und sphärischen Klänge, berührte das Publikum sichtlich. Epische Klangwelten eröffnete anschließend „Conquest of Paradise“ von Vangelis – ursprünglich als Filmmusik komponiert, entfaltet das Werk mit seinen wuchtigen Chören eine fast mystische Wirkung.
Mit „Adiemus“ von Karl Jenkins präsentierte der Chor ein Stück, das durch seine eigens geschaffene Fantasiesprache besticht und musikalisch Kulturen verbindet. Eine sanfte, meditative Stimmung erzeugte „Only Time“ von Enya im Arrangement von Kirby Shaw. Die irische Sängerin ist für ihre sphärischen Klanglandschaften weltbekannt – und genau diese Atmosphäre gelang auch dem Chor eindrucksvoll.
Lebensfreude pur brachte „Je Veux“ der französischen Sängerin Zaz auf die Bühne – ein Lied, das mit seinem jazzigen Charme und seiner klaren Botschaft von Freiheit und Authentizität begeistert. Für nostalgische Momente sorgte „The Lion Sleeps Tonight“, dessen Wurzeln bis in die südafrikanische Musiktradition zurückreichen und das durch seine weltweite Popularität zu einem echten Klassiker wurde.
Mit dem humorvollen und zugleich feinfühligen „Kleiner Teddybär“ von Tristan Meister zeigte der Chor schließlich auch seine verspielte Seite und rundete das musikalische Programm mit einem Augenzwinkern ab.
Zwischen den Gesangsdarbietungen setzte Yannick Etienne Bouffier mit einer Variation von „The Drunken Sailor“ an seiner Trompete einen besonderen Akzent.
Charmant und informativ führten Yannick Etienne Bouffier und Emma Geisler durch das Programm. Mit spannenden Hintergrundinformationen und kleinen Anekdoten zu den einzelnen Werken schufen sie einen roten Faden und machten den Abend auch inhaltlich zu einem Erlebnis. Die Begrüßung und Verabschiedung übernahmen Tuhana Karaarslan und Nina Schellenberger mit großer Souveränität und Herzlichkeit.
Parallel zum Konzert öffnete im Foyer die Vernissage des Zusatzkurses Bildhauerei unter der Leitung von Anne Dautermann und Sandra Kaiser ihre Türen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 präsentierten dort eine beeindruckende Vielfalt plastischer Arbeiten. Die Werke – entstanden unter anderem in Kooperation mit der Werkstatt der Staatlichen Glasfachschule Hadamar – zeigten eindrucksvoll die kreative Bandbreite der jungen Künstlerinnen und Künstler.
Ob aus Ton, Gips, Holz, Glas oder Alltagsmaterialien gefertigt: Jedes Exponat erzählte seine eigene Geschichte, lud zum Innehalten ein und regte zum Nachdenken an. Verspielte Formen standen neben kritischen Auseinandersetzungen mit aktuellen Themen – stets geprägt von handwerklichem Können und individueller Ausdruckskraft.
So wurde dieser Abend weit mehr als eine schulische Veranstaltung. Er war ein Fest für die Sinne, ein lebendiges Zeugnis für Kreativität und Engagement und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie intensiv Kunst und Musik an der Peter-Paul-Cahensly-Schule gelebt werden.
Kontaktdaten:
Peter-Paul-Cahensly-Schule
Zeppelinstr. 39
65549 Limburg
Telefon 06431 9479-0
Telefax 06431 9479-42
Homepage www.ppc-schule.com
E-Mail sekretariat@ppc-schule.de
You may also like
Salamanca 2026

